Peer-Beratung

Was ist Peer-Beratung?

Eine Peer-Beratung wird von Menschen durchgeführt, die selbst eine psychische Belastung er- und durchlebt haben und einen stabilen Umgang damit gelernt haben. Sie beraten und unterstützen andere Betroffene und deren Angehörige. Peer-Berater/innen berichten von ihren eigenen Erfahrungen und können so Hemmschwellen beim Ratsuchenden ab- und Vertrauen aufbauen.

Dabei geht ein/e Peer-Berater/in immer von dem Prinzip aus, dass die Lösung einer Problemsituation bei den Ratsuchenden vorhanden ist. Der Prozess der Problembearbeitung und Lösungsfindung wird dabei immer von der Peer-Beratung unterstützt und begleitet. Sie hören zu und schenken den Ratsuchenden Zeit und Unterstützung und geben Akzeptanz.

Peer-Beratung kann Dich zu folgenden Themen unterstützen

  • Umgang mit der Akzeptanz der eigenen Diagnose
  • Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe über Symptomatiken, Medikamenteneinnahme, Klinikaufenthalte und Therapiemöglichkeiten, Genesung, Rückfallprophylaxe
  • Informationen zu den vorhandenen Selbsthilfe- und Versorgungsstrukturen
  • Vermittlung von Selbsthilfe
  • emotionaler Beistand, Zuhören und Mitgefühl
  • Beratung für Angehörige

 

Wichtig!

Peer-Beratung ersetzt keine Therapie oder den Weg zum Arzt. Bitte wende Dich in einer akuten Krisensituation an die Mitarbeiter/innen der Kontakt- und Beratungsstellen des SPZ.

Die Peer-Beratung findet unter Leitung von Frau Büsch und Frau Steffen ab dem 01.02.2022 jeden zweiten Dienstag im Monat von 14:00 bis 15:30 Uhr statt. Sie ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.