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12.06.2015

Wenn der Stachel sitzt: Erste Hilfe bei Insektenstichen


Stechmücken, Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen gehören zum Sommer wie Eisessen oder Schwim­men gehen. Meistens hilft ignorieren. Fühlen sich Insekten bedroht, werden sie allerdings äußerst wehrhaft. In der Regel ist ein Insekten­stich harmlos – man muss nur den Juckreiz ertragen. Gefährlich kann es werden bei einem Stich im Mund- und Rachenraum. Und natürlich für Allergiker, denn Bienen- und Wespenstiche können heftige Reaktionen hervorrufen.

Der ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V. rät:
  • Schützen Sie sich und ihre Kinder vor Insektenstichen durch Kleidung mit langen Ärmeln, langen Hosen und geschlossenen Schuhen.
  • Meiden Sie Orte mit vielen Wespen und Bienen, zum Beispiel neben Abfalleimern oder unter Obstbäumen.
  • Lassen Sie Ihre Kinder Getränke draußen nur mit einem Strohhalm trinken.
  • Versuchen Sie ruhig zu bleiben und nicht hektisch nach den Insekten zu schlagen.
  • Wenn eines der lästigen Biester doch zugestochen hat, können Sie Folgendes tun:
  • Entfernen Sie den Stachel vorsichtig, am besten mit einer Pinzette, ohne den anhängenden Giftsack zu berühren.
  • Kühlen Sie die Einstichstelle mit Eis, einem Coolpack, Zitronensaft oder einer Gurkenscheibe. Der Schmerz lässt nach und die Schwellung geht schneller zurück. Auch Juckreiz stillende Salben helfen.
Bei Insektenstichen im Mundraum ist sofortige Hilfe notwendig:
  • Rufen Sie sofort den Rettungsdienst!
  • Lutschen Sie Eiswürfel und legen Sie kalte Tücher um den Hals, damit die Schwellung nicht weiter zunimmt, bis der Arzt kommt.
Eine allergische Reaktion ist unter anderem an großflächigen Rötungen, Schwellungen, Fieber, Erbrechen, Atemnot oder Kreislaufkollaps erkennbar:
  • Rufen Sie sofort den Notarzt!
  • Zur Schockbekämpfung muss der Patient mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden.

Menschen, die wissen, dass sie allergisch auf Insektengift reagieren, sollten zumindest die Notfallmedikamente ständig bei sich tragen.

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