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17.10.2014

Vorsicht beim Pilze sammeln! Was tun bei einer Pilzvergiftung?


Feuchtwarmes Wetter im Oktober bedeutet ein gutes Pilzwachstum. Viele Menschen zieht es jetzt in den Wald, um Steinpilze, Parasols, Braun­kappen, Maronen oder Birken­pilze zu sammeln. Doch Vorsicht ist geboten, denn viele Pilzarten sind leicht zu verwechseln mit ihren giftigen Verwandten. Deshalb gilt als Grundregel für das Pilzesammeln: Nur was man sicher kennt, kommt in den Korb!

Wenn trotzdem mal aus Versehen ein ungenießbarer Pilz in die Ausbeute gerät, kann es zu Bauchgrimmen, im schlimmsten Fall aber auch zu einer Vergiftung führen. Damit ist nicht zu spaßen. Typischen Anzeichen einer Pilzvergiftung sind Bauchschmerzen, Übelkeit, heftiges Erbrechen, krampfhafte Blähungen, Durchfall und Fieber. Auch die Gelbfärbung der Haut oder Schweißausbrüche, manchmal erst mehrere Stunden nach der Mahlzeit, können auf eine Pilzvergiftung hinweisen.

Der ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V. empfiehlt bei einer Pilzvergiftung den sofortigen Notruf. Professionelle Hilfe ist auf jeden Fall notwendig, wirksame Hausmittel gegen eine Pilzvergiftung gibt es nicht. Versuchen Sie auf keinen Fall, Erbrechen herbeizuführen. Bewahren Sie Ruhe und rufen Sie unter 112 den Rettungsdienst an. Wenn jemand nach einem Pilzessen bewusstlos wird, ist es ratsam, den Betroffenen bis zum Eintreffen der Hilfe in die stabile Seitenlage zu bringen.

Damit Sie jederzeit auf solche und andere Notfälle richtig reagieren können, bietet der ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V. regelmäßig Auffrischungskurse in Erster Hilfe an. Alle zwei Jahre – so wird von Fachleuten empfohlen – ist ein Erste-Hilfe-Training sinnvoll.

Termine und weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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