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06.12.2013

Kinder schützen: ASB führt erfolg­reiches Kata­stro­phen­präventions­projekt in Georgien durch


Kinder schützen: ASB führt erfolg­reiches Kata­stro­phen­präventions­projekt in Georgien durch

„Kinder duckten sich unter stabile Tische, andere setzten Schutz­helme auf, während Rettungs­kräfte verletzte Kinder auf Tragen hinaus brachten“. So beschreibt Delia Jakubek, eine der beiden Weltwärts-Freiwilligen des ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V., das Szenario des Katastrophenpräventionstrainings in einer Kindertagesstätte in der georgischen Hauptstadt Tbilisi.

Gestartet wurde die Übung, in dem die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Lieder über das richtige Verhalten bei einem Erdbeben sangen. Danach simulierte die Feuerwehr einen Erdbebenalarm und die Kinder führten vor, wie sie im Ernstfall nach den neu gelernten Regeln das Gebäude sicher verlassen können. Dabei wurde besonders auf körperlich behinderte Kinder geachtet. Die Feuerwehr zeigte, wie sie diese sicher aus dem zweiten Stock, über das Fenster in Notsituationen retten kann.

Weil Tbilisi in einem Erdbebengebiet liegt, hatten ASB und Save the Children das Katastrophenpräventionsprojekt vor einem Jahr ins Leben gerufen. „Ziel ist es“, so Delia Jakubek, „Kinder in Kindergärten bei Erderschütterungen zu schützen und mit ihnen und dem Betreuungspersonal das richtige Verhalten in Gefahrensituationen zu trainieren“. Im Vorfeld der Übung haben die Erzieherinnen und Erzieher die Grundlagen der Ersten Hilfe erlernt und sind auf Notsituationen vorbereitet worden. Die beteiligten Kinder übten etwa eine Woche spielerisch die richtigen Verhaltensweisen ein. Trotz dieser kurzen Vorbereitungszeit verlief die gesamte Präventionsübung inklusive Abseilen aus dem zweiten Stock ohne größere Probleme. Die Kinder hatten sichtlich Spaß dabei und wissen nun, was sie im Notfall tun können. Auch von den Eltern der Kinder in den bisher beteiligten Kindergärten gab es sehr positive Rückmeldungen zu dem Projekt.

Die Organisatoren des Georgischen Samariterbundes (SSK) und des ASB und alle anderen Beteiligten hoffen nun, dass sich Katastrophenprävention nach diesen Pilotprojekten auch an den anderen Kindergärten durchsetzen wird. So können im Notfall viele Opfer vermieden werden.

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