ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.

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Aktuelles

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14.12.2017

Gutes Echo für Fortbildung zur Häuslichen Gewalt für pädagogische Fachkräfte


Mehrere Mitarbeiterinnen verschiedener Bonner Kindertagesstätten sowie interne Mitarbeiter des ASB waren sehr angetan von der Fortbildung zur Häuslichen Gewalt, die der Arbeiter-Samariter-Bund Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V. Ende November angeboten hatte. Im Mittelpunkt der Nachmittagsveranstaltung standen die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder, die Sensibilisierung dafür und die Erweiterung der Handlungsfähigkeit der pädagogischen Fachkräfte.

Durch verschiedene Methoden wurden die Inhalte von den Referenten Alena Grimm und Marcel Bork von der Abteilung „Gewaltfrei“ beim ASB vermittelt. So versetzten sich die Teilnehmerinnen in Gruppenarbeit in das Erleben und Fühlen von Kindern hinein, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind und arbeiteten die Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen heraus. Außerdem wurden Interventionsmöglichkeiten vorgestellt und auf mögliche Ansprechpartner für solche Fälle hingewiesen. Die Zeit wurde von den Teilnehmerinnen auch dazu zu genutzt, viele Fragen zu stellen, durch die es den Referenten möglich war, auch auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und sich mit den Kolleginnen rege auszutauschen.

Nicht zuletzt aufgrund seiner Erfahrungen in der Arbeit mit den Tätern ist es dem ASB ein besonderes wichtiges Anliegen, das Thema „Häusliche Gewalt“ zu enttabuisieren. „Unter dem Tabu leiden vor allem die Kinder in den Familien, auch wenn sie nicht direkt von der Gewalt betroffen sind. Dies wird häufig unterschätzt“, so Alena Grimm. „Die aktive Auseinandersetzung mit den Gefühlen und Wahrnehmungen der Kinder sensibilisiert auf besonders intensive Art für das Thema.“

Marcel Bork und Alena Grimm

Am 7. Februar 2018 bietet der ASB diese Fortbildung zum zweiten Mal an. Anmeldungen sind schon jetzt möglich.

Anschrift
ASB-Bildungswerk, Endenicher Str. 125, 53115 Bonn

Teilnehmerbeitrag
30,00 €

Inhalte:
▪ Hintergründe und Erscheinungsformen von Häuslicher Gewalt
▪ Auswirkungen auf Kinder
▪ Rechtliche Grundlagen für den Umgang mit Betroffenen
▪ vorhandene Netzwerke für Hilfe im Ernstfall

Gern vereinbart der ASB auch individuelle Termine für Schulungen in den Räumlichkeiten pädagogischer Einrichtungen.

Bei Interesse melden Sie sich gern bei:
Stefanie Koppelow, Telefon: 0228 96300-30 oder per Mail an ausbildung@a-s-b.eu.

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