ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.

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Freiwillig aktiv im ASB

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Freiwilliges Soziales Jahr

Dein Start ins Berufsleben. Soziales Engagement lohnt sich!

Erfahrungsberichte von Einsatzstellenleitungen

Brigitte Krida

Brigitte Krida, 58 ist Leiterin des Mobilen Sozialen Dienstes beim ASB in Bonn. Zurzeit arbeiten etwa 30 FSJ’ler in ihrer Einsatzstelle. Sie begleiten Kinder mit Behinderungen zur Schule, unterstützen Familien, die vorübergehend Hilfe benötigen bei der Kinderbetreuung oder im Haushalt, gehen für ältere Menschen einkaufen oder begleiten sie zum Arzt.

Seit 26 Jahren beim ASB, erinnert sich Brigitte Krida gern an ihre erste FSJ’lerin: „ Das war 1996. Sie kam aus Weißrussland. Als sie sah, dass wir in der Dienststelle ein Appartement für sie eingerichtet und den Kühlschrank gefüllt hatten, da ist sie mir um den Hals gefallen. Das hatte sie so wohl nicht erwartet.“ Die erfahrene ASB’lerin betrachtet die FSJ’ler als für viele Dienste unentbehrlich. Schulbegleitung wäre zum Beispiel ohne sie nicht finanzierbar. Außerdem läuft sie mit jungen Leuten auch deshalb so gut, weil ihre eigene Schulzeit noch nicht so lange her ist und sie damit besser umgehen können als ältere Menschen.

„Einmal war eine FSJ’lerin bei uns“, erzählt Brigitte Krida, „die ein Kind betreute, das immer weglaufen wollte. Ich erinnere mich noch an den ersten Tag der FSJ’lerin, die ständig hinter dem Kind herlaufen musste und vor Anstrengung schon einen ganz roten Kopf hatte. Hinterher haben sich die beiden so gut verstanden, dass das FSJ sogar verlängert wurde.“

Für die jungen Leute, die sich entscheiden, ein FSJ zu machen, ist das ein Eintauchen in eine neue Welt. Die meisten von ihnen sind Schulabgänger, die noch keine Erfahrung mit der Arbeitswelt haben. Deshalb haben die Einsatzstellen auch die Aufgabe, ihnen ein Gefühl für Verantwortung gegenüber anderen mitzugeben, sodass sie beispielsweise verstehen, warum sie nicht einfach mal einen Tag ohne Entschuldigung fehlen.

Brigitte Krida sieht auch einen Unterschied zwischen den FSj’lern früher und heute: „Am Anfang kamen Leute, die sich entschieden hatten, für ein Jahr anderen Menschen zu helfen. Jetzt kommen die meisten, um etwa die Zeit zwischen Schule und Studium zu überbrücken oder in ein Tätigkeitsfeld hineinzuschnuppern, dass eventuell zum Beruf gemacht werden könnte.“

Dirk Lötschert

Seit 2005 ist Dirk Lötschert Leiter des Rettungsdienstes beim ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e. V. und hat schon schätzungsweise 8 FSJ’ler in seiner Einsatzstelle betreut. Die Freiwilligen werden als Fahrer im Krankentransport eingesetzt und als Assistenten der Rettungssanitäter am Einsatzort.

„Viele entwickeln im Laufe des Jahres ein echtes Interesse am Rettungsdienst“, so der 40-Jährige, „sie absolvieren anschließend die komplette Ausbildung beim ASB und manch einer bleibt uns als Mitarbeiter erhalten.“ Andere wiederum arbeiten bei der Feuerwehr oder studieren Medizin.

Der ASB sieht in der Möglichkeit, im Krankentransport ein FSJ zu durchlaufen, eine gute Chance für die Nachwuchsförderung. Dirk Lötschert meint darüber hinaus: „ Sie bringen auch neuen Input ins Team durch die Seminare und Fortbildungen, die sie im Laufe des FSJ machen.“ Er ist nach wie vor beeindruckt davon, wie viele junge Menschen bereit sind, sich durch ein Freiwilliges Soziales Jahr zu engagieren und findet: „Einerseits sind die FSJ’ler heute oft noch sehr jung und brauchen dadurch intensivere Betreuung, andererseits sind viele aber sehr engagiert und haben klare Ziele vor Augen.“

Kontakt
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Susanne Hartmann
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Telefon: 0228 / 96 300 -51 |

Fax: 0228 / 96 300 -44